SPD Nußloch

Soziale Politik für Nußloch und Maisbach

Besuch des Nußlocher Ziegenkäsehofs

Ziegenkäsehof

Am 09. Januar 2013 besuchten Alfred Winkler (Mitglied des Landtags) als SPD-Fraktionssprecher im Landtag für den Bereich Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz gemeinsam mit der parlamentarischen Beraterin Renate Schelling den Nußlocher Ziegenkäsehof. Mit dabei waren unser Ortsvereinsvorsitzender Michael Molitor und sein Stellvertreter Richard Wenz.
Die Besucher erhielten von den Betreibern des Hofes Stefanie Schott und Joachim Kamann einen sehr umfassenden Einblick in den 10 Hektar umfassenden Betrieb mit seinen derzeit rund 100 Bunten Deutschen Edelziegen. Sie erklärten sehr eindrucksvoll den Prozess und Aufwand der Ziegenkäseherstellung. Täglich wird die frisch gemolkene Milch direkt nach dem Melken zu Käse verarbeitet. Im Hofladen werden eine umfangreiche Produktpalette von Ziegenkäsespezialitäten sowie andere Ziegenmilchprodukte angeboten.
Alfred Winkler war besonders von der Haltung der Ziegen auf dem Hof sowie den regelmäßigen staatlichen Kontrollen und von der Fütterung der Tiere sehr beeindruckt. Er wird seine Erfahrungen zukünftig in seine Ausschussarbeit im Landtag einbringen.
Zuletzt konnten sich die Besucher von dem sehr guten Geschmack einzelner Käsesorten überzeugen. Wir wünschen den Betreibern weiterhin viel Erfolg damit dieser wertvolle Betrieb lange erhalten bleibt. Ab dem 2. Februar hat der Hofladen wieder geöffnet.

Winterfeier 2013

Nach einem arbeitsreichen Jahr 2012 war es am 5. Januar endlich wieder soweit: Unser Ortsverein lud seine Mitglieder und alle interessierten Bürger zu seiner traditionellen und alljährlichen Winterfeier in die Gaststätte „Zur Bier- und Weinstube“ ein.

Zu Beginn des Abends begrüßte der Vorsitzende Michael Molitor herzlich Gert Weißkirchen (SPD-Bundestagsabgeordneter von 1974-2009) und die zahlreichen Gäste, Freunde und Mitglieder des SPD-OV Nußloch. Anschließend gab er einen Überblick über die Aktivitäten im Jahr 2012. Über die bundespolitische Arbeit der SPD referierte der stellvertretende Vorsitzende Richard Wenz. Er betonte unter anderem in seinen Ausführungen, dass die SPD vor der Bundestagswahl, ihre für die Bürger in der Opposition erreichten Ergebnisse herausstellen und die politischen Ziele als Regierungspartei vorstellen müsse. Im Anschluss daran erläuterte die Fraktionsvorsitzende Susanne Wenz die im zurückliegenden Jahr geleistete Arbeit der SPD-OV Gemeinderäte. Nun wurden die Ehrungen durchgeführt: Michael Molitor ehrte den anwesenden Roland Roth für seine 45 jährige Mitgliedschaft in der SPD und bedankte sich für die vielen Jahre treuer Mitarbeit bei der Verwirklichung unserer gesellschaftlichen Ziele und seinen langjährigen persönlichen Beitrag für den SPD-Ortsverein Nußloch!

Im letzten offiziellen Programmpunkt zeigte unser Gemeinderat Erhard Kempf einen Foto-Jahresrückblick des vergangenen Jahres. Herzlichen Dank an alle Helfer und Unterstützer, insbesondere an die Wirtsfamilie Duro für den schön gestalteten Wirtsraum und das sehr gute Essen.

Leica Nußloch: Keine Lösung in Sicht

Leica Nußloch: Keine Lösung in Sicht
Nach dem Kauf durch ein amerikanisches Unternehmen stehen in Nußloch harte Zeiten an: Durch die geplante Verlagerung der Produktion von Leica Biosystems von Nußloch nach China stehen im Ort derzeit 65 Arbeitsplätze auf dem Spiel: In der November-Fraktionssitzung der SPD Nußloch erläuterte der Betriebsrat von Leica Biosystems Andreas Bleiholder die aktuelle Situation in Nußloch detailliert: Leica Biosystems gehe es wirtschaftlich gegenwärtig blendend weshalb zurzeit auch 60 Leiharbeiter im Nußlocher Werk beschäftigt seien. Trotzdem plane die Geschäftsführung zur weiteren Erhöhung der Gewinnmarge gut ein Drittel der Fertigung in Nußloch zu schließen. Die Fronten seien zurzeit sehr angespannt und die Geschäftsleitung würde keinerlei Kompromissbereitschaft zeigen.
Seitdem hat sich die Situation weiter zugespitzt: Die Geschäftsleitung hat die Gespräche über einen möglichen Interessensausgleich einseitig für gescheitert erklärt und das Arbeitsgericht angerufen, um eine Einigungsstelle einrichten zu lassen. Ein vom Arbeitgeber zur Beschäftigungssicherung vorgelegtes Papier sei nach Analysen eines wirtschaftlichen Sachverständigen überhaupt nicht belastbar. Es ist daher davon auszugehen, dass bei der nächsten Gelegenheit andere Arbeitsplätze von Nußloch nach China wandern könnten.
Letzte Woche konnte der Betriebsrat von Leica immerhin einen kleinen Teilerfolg erreichen: In einer Verhandlung vor dem Arbeitsgericht erreichte der Betriebsrat, dass der Arbeitgeber jegliche Maßnahmen zur beabsichtigten Betriebsänderung unterlassen muss, bis die Interessensausgleichsverhandlungen entweder durch einen Abschluss eines Interessensausgleichs beendet oder durch Feststellung/Spruch einer Einigungsstelle für gescheitert erklärt worden sind.
Nach neuesten Berichten plant der Leica-Betriebsrat noch im Dezember eine öffentliche Pressekonferenz im Rathaus Nußloch, woran unter anderem das Rhein-Neckar-Fernsehen teilnehmen wolle. Die SPD Nußloch unterstützt den Betriebsrat und die Beschäftigten in ihrem Kampf zur Erhaltung ihrer Arbeitsplätze.
Wir möchten unsere Solidarität mit den Beschäftigten und dem Betriebsrat ausdrücken und appellieren an die Geschäftsleitung sich konstruktiv in die Verhandlungen einzubringen: Geben sie den Beschäftigten eine Chance auf Weiterbeschäftigung, Weiterbildung, Umschulung und Absicherung der Existenz. Dies ist das Mindeste, was für die Betroffenen getan werden kann.

Jetzt mitmachen

Demokratie vererbt sich nicht. Sie muss von jeder Generation neu erlernt, erfahren und gelebt werden.

Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen. Wir wollen sie meistern. Dabei sind wir auf Hilfe angewiesen – Hilfe von Menschen, die mitmachen und sich einmischen. Auf diejenigen, die Position beziehen wollen. Wir laden alle Interessierte herzlich ein, mit uns in den Dialog zu gehen. Sei es punktuell zu einem Thema in unserer Gemeinde, oder zu Themen aus Land, Bund oder Europa.

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  • Oder mobil unter 0172 2778 894
  • Sehr gerne stellen wir weitere Kontakte zu Mandatsträgern aus sämtlichen Ebenen her.