Kreisverband
Am 11. Februar 2022, dem 103. Jahrestag der Wahl von Friedrich Ebert zum Reichspräsidenten der ersten demokratischen Republik auf deutschem Boden durch die Nationalversammlung in Weimar, erinnern der SPD-Bundesvorstand, der SPD-Landesvorstand und die SPD Heidelberg mit einer Kranzniederlegung an Eberts Grabstätte auf dem Heidelberger Bergfriedhof an diesen großen Sozialdemokraten und Staatsmann.
Lothar Binding, MdB a.D. und Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckhart Würzner, beide Mitglieder im Kuratorium der Stiftung Reichspräsident Friedrich-Ebert-Gedenkstätte und Prof. Dr. Walter Mühlinghaus, Vorstand der Stiftung, versammelten sich gemeinsam mit der jungen, seit 2021 amtierenden sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten Isabel Cademartori, vielen VertreterInnen der SPD Heidelberg und der SPD-Fraktion Heidelberg sowie der Kreisvorsitzenden der SPD Rhein-Neckar, Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, um mit der Kranzniederlegung zu erinnern.
Die Kreisvorsitzenden Andrea Schröder-Ritzrau und Daniel Born haben gemeinsam mit ihren Stellvertretern Sebastian Cuny und Jan-Peter Röderer den Erinnerungsort an der Universität Heidelberg besucht und Blumen niedergelegt. Schröder-Ritzrau erklärte: „Die Tat ist sinnlos und unfassbar – sie lässt uns ratlos. Aber wir stehen zusammen, wir bleiben weltoffen, die Universität Heidelberg ist ein lebendiger Ort der Lehre, des Strebens und der Menschenbildung. Wir alle sind getroffen. Die gemeinsame Bewältigung hilft uns und spendet Trost im Unbegreiflichen. Und sie hilft uns nach vorne zu schauen.“
Die Landtagsabgeordneten Born, Cuny und Röderer ergänzten: „Auch im Landtag gab es in der letzten Woche eine Schweigeminute für die Opfer des Amoklaufs. Es ist wichtig, dass das ganze Land an der Seite unserer Region und der Universitätsgemeinschaft steht. Die Universität Heidelberg ist ein offener und freier Ort des Wissens und der Freundschaft.“
Demokratie vererbt sich nicht. Sie muss von jeder Generation neu erlernt, erfahren und gelebt werden.
Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen. Wir wollen sie meistern. Dabei sind wir auf Hilfe angewiesen – Hilfe von Menschen, die mitmachen und sich einmischen. Auf diejenigen, die Position beziehen wollen. Wir laden alle Interessierte herzlich ein, mit uns in den Dialog zu gehen. Sei es punktuell zu einem Thema in unserer Gemeinde, oder zu Themen aus Land, Bund oder Europa.
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