Informationen über die Rathaus Rundschau

Die Rathaus Rundschau ist das wöchentlich erscheinende Mitteilungsblatt der Gemeinde Nußloch. In dieser und hier auf dieser Seite im Internet veröffentlichen wir in regelmäßigen Abständen Berichte aus dem Ortsverein.

Wußten Sie schon? Sie können die Rathaus Rundschau zum Teil online auf www.lokalmatador.de lesen.

 

15.03.2019 in Wahlen

Politischer Aschermittwoch in Ludwigsburg

 

Am 06. März 2019 fand in Ludwigsburg der traditionelle Politische Aschermittwoch des SPD-Landesverbandes Baden Württemberg statt. Dieser Einladung waren die Mitglieder des SPD-Ortsverein Nußloch Christian Weirich und Wolfgang Moritz gerne gefolgt.

Wie in den letzten Jahren haben der Kreisverband Heidelberg und Rhein-Neckar einen Reisebus gechartert, mit dem die gemeldeten SPD-Mitglieder von Heidelberg nach Ludwigsburg gefahren sind.

In Ludwigsburg angekommen, liefen wir mit lautem pfeifen und Schildern "Wir pfeifen auf die Kita Gebühren" unter dem Applaus der schon Anwesenden in die vollbesetzte Stadthalle ein.

Als erster Redner griff der SPD-Landesvorsitzender Andreas Stoch unter anderem den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg wegen seiner Schulpolitik an. Der Ministerpräsident sei der Meinung, dass keine neuen Lehrer mehr eingestellt werden müssten. Unter sehr großem Applaus ging danach der ehemalige Kanzlerkandidat und SPDVorsitzende Martin Schulz ans Rednerpult.

Martin Schulz ging in seiner Rede auf die Europapolitik der Kanzlerin ein. Er beschwor Angela Merkel, dass sie endlich auf die Europapläne des französischen Präsidenten eingehen solle. "Ich erwarte,dass sie aufhört, abzuwarten. Wir brauchen an der Spitze der deutschen Regierung nicht eine Hinhaltetaktik. Lasst uns endlich mutig mit den Franzosen zusammen Europa reformieren", sagte Martin Schulz unter anderem in seiner Rede.

Ich Anschluss hatten die Genossinnen und Genossennoch reichlich Zeit, sich mit den anwesenden Politikern*innen zu Unterhalten und persönliche Gespräche zu führen.

15.03.2019 in Stadtblatt

Delegiertenliste zur SPD-Kreiswahl

 

Delegierte aus Nußloch und Sandhausen beschließen ihre Liste zur Kreistagswahl

Während die beiden Ortsvereine sich gerade für die Gemeinderatswahl formieren, kümmern sich die 15 Delegierten aus Sandhausen und Nußloch um die ebenso am 26. Mai stattfindende Kreistagswahl. Die beiden Vorsitzenden der Ortsvereine Thorsten Krämer (Sandhausen) und Michael Molitor (Nußloch) durften zur Nominierungsveranstaltung einladen. Der Wahlbezirk 9 Sandhausen / Nußloch ist mit Frieder Flory im Kreisrat vertreten. Frieder wird nicht neu kandidieren. Für seinen jahrelangen Einsatz im Rat bedankte sich Thorsten Krämer im Namen aller. Sicher wird er weiter als kompetenter Berater aktiv sein. Nachdem alle über den Wahlmodus informiert und Formalitäten geklärt wurden konnte die anstehende geheime Wahl vollzogen werden. Die Liste wurde wie folgt gewählt:

1. Michael Molitor, Nußloch

2. Thomas Schulze, Sandhausen

3. Rüttinger, Jürgen, Sandhausen

4. Rösch, Xenia, Sandhausen

5. Wenz, Susanne, Nußloch

6. Krämer, Thorsten, Sandhausen

Aktuell berichtet die Kreistagsfraktion der SPD über zwei Anträgen im Rat. So geht es um die Weiterentwicklung des Nahverkehrsplans in Richtung eines „Mobilitätsplans“. Die Entwicklung des ÖPNV ist für beide Gemeinden wichtig und ergänzt das von der SPD Nußloch ins Leben gerufene Mobilitätskonzept für Nußloch und Maisbach. Im 2. Antrag geht um die Aufnahme des „Erhalts der Biodiversität“. Hier sorgt die Fraktion dafür, die umweltpolitischen Themen in konkretes Handeln im Rhein-Neckar-Kreis umzusetzen.

13.03.2019 in Aktuelles

Die Grundrente muss kommen!

 

Für eine Grundrente - Aus Respekt vor Lebensleistung

Die SPD setzt sich für eine gerechte Grundrente ein.

Damit würdigen wir die Lebensleistung von Menschen respektvoll und wirken gegen Altersarmut. Wir erneuern damit ein Kernversprechen unseres Sozialstaates: Wer ein Leben lang gearbeitet hat, muss eine Rente spürbar über der Grundsicherung bekommen.

Die Grundrente sorgt für gesellschaftlichen Zusammenhalt!

Die gesetzliche Rente ist die tragende Säule der Alterssicherung in Deutschland. Das Vertrauen in die Rente ist wesentlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Viele Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, landen wegen niedriger Löhne als Rentnerinnen und Rentner in der Grundsicherung. Das betrifft besonders Frauen, die ihr Leben lang Erwerbsarbeit mit Kindererziehung und/oder Pflege von Angehörigen vereinbart haben und deswegen weniger erwerbstätig sein konnten. Arbeit muss sich lohnen und Lebensleistung muss anerkannt werden - auch in der Rente.

Die Grundrente sorgt für Gerechtigkeit!

Wer 35 Jahre oder mehr gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, soll im Alter besser abgesichert sein als jemand, der nicht erwerbstätig war. Das ist eine Frage der Anerkennung und Gerechtigkeit. Zugleich bekämpfen wir damit die Altersarmut.

Die Grundrente sorgt für Respekt!

Bei der Grundrente geht es nicht um Almosen, sondern um Anerkennung und Respekt vor der Leistung eines langen Arbeitslebens. Menschen, die jahrzehntelang hart gearbeitet haben, sollen nicht zum Amt gehen müssen, um staatliche Hilfen zu beantragen und dort ihre gesamten Einkommens- und Vermögensverhältnisse und die ihres Lebenspartners oder ihrer Lebenspartnerin offenlegen müssen. Denn das führt dazu, dass viele aus Scham nicht zum Amt gehen und deshalb nicht einmal Grundsicherung bekommen. Wir wollen eine echte Grundrente, keine Sozialleistung.

Die Grundrente erneuert das Kernversprechen des Sozialstaates!

Das Kernversprechen des Sozialstaates ist: Nach einem Leben voller Arbeit bekomme ich eine leistungsgerechte, anständige Rente. Darauf müssen sich die Menschen wieder verlassen können.

Wir wollen, dass Lebensleistung in unserem Sozialstaat stärker anerkannt wird - auch in der Rente. Deswegen gehen wir diese Schritte zur Erneuerung unseres Sozialstaates.