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Spielplatzbericht 2010

Vorwort

Kinderspielplätze sind Inseln. Inseln auf denen unsere Kinder gefahrlos an der frischen Luft spielen und herumtoben können. Inseln, auf denen sich junge Mütter und Väter treffen, miteinander reden, Informationen und Erfahrungen austauschen. Spielplätze müssen aber auch entsprechend gestaltet und gepflegt werden, damit sie angenommen werden und ihre Aufgabe erfüllen können.
Der SPD Ortsverein hat in mehreren Begehungen den Zustand aller Spielplätze in Nußloch begutachtet und bewertet.
An erster Stelle stand die Verletzungsgefahr für die Kinder (hervorstehende Schrauben, scharfe Metallkanten etc.) und die Sicherheit in Bezug auf Umzäunungen, Treppengeländer usw.
Der vorliegende Bericht soll Basis für die Verbesserung und Optimierung der Spielplätze sein. Es sollen Wege gefunden werden, die Plätze attraktiver und sicherer zu machen.
Spielplätze können gerade auch für junge Familien ein Indikator sein, ob Nußloch die neue Wohnstätte sein soll. Mit der Optimierung der Spielplätze machen wir Nußloch wieder ein Stück attraktiver.

 

Aktueller Zustand der Spielplätze

Spielplätze ohne Mängel
  • Hauptstraße, Park
  • Rheinblick, Waldspielplatz
  • August-Ziegelmüller-Straße
  • Andernosanlage (Bebauung)
  • Schillerschule (abgeschlossen, nicht öffentlich zugänglich)
  • Neue Heimat
Verbesserungswürdige Spielplätze Dürerstraße:
  • Sandkasten wird als Hundeklo benutzt, da dieser direkt am Gehweg liegt. Der Sandkasten sollte entweder verlegt werden oder der Platz mit einem Zaun versehen werden.
  • Sandkastenumrandung ist gebrochen
  • Keine Bänke und Sitzgelegenheiten vorhanden
Westring:
  • Unkrautschutzmatte liegt offen herum
  • Keine Bänke und Sitzgelegenheiten vorhanden
  • Brombeersträucher sollten komplett entfernt werden
  • Kies und Sand vermischen sich, Sandkasten sollte abgetrennt werden
Kleingartenanlage:
  • Holzteile sollten nach-gestrichen werden
  • Vor dem Klettergerüst sollte neu aufgesandet werden
Konrad-Adenauer-Ring:
  • Tische und Bänke in sehr schlechtem Zustand, sollten ersetzt werden.
  • Spielfeld muss aufgesandet werden
  • Holzpfosten als Stolperfalle
Lichtenau:
  • Holzstämme rings um den Platz vermodern, sollten getauscht oder entfernt werden
  • Betonpfeiler rund um die Seilbahn sind nicht mehr sicher
  • Das Gelände um die Seilbahn ist sehr ungepflegt und unsicher
Silcherweg:
  • Schaukelelement fehlt
  • Treppengeländer hinten fehlt
  • Mülleimer fehlen
Siedlerstraße:
  • Nur 1 Wipptier als Spielgerät, das ist KEIN Spielplatz
  • Spielgerät entfernen und nicht mehr als Spielplatz deklarieren
Mühlstraße:
  • Aufsandung nötig
Brunnenfeld:
  • Spieltürme sollten gestrichen werden
  • Treppengeländer und Stufen zum Spielplatz wären sinnvoll
  • Sitzbänke in schlechtem Zustand
Maisbach:
  • Tische und Bänke in sehr schlechtem Zustand
  • Betonsockel eines alten Spielgeräts steht noch (Verletzungsgefahr)
  • Umrandeter Sandkasten fehlt
Bismarckstraße:
  • Spielgeräte überaltert
  • Für den großen Platz unattraktiv
  • Jägerzaun marode
 

Zusammenfassung

Insgesamt können wir mit den Zustand unserer Spielplätze zufrieden sein. Hier gilt unser Dank dem Bauhof für die Pflege und Instandhaltung der Plätze. In jedem Areal/Bezirk unserer Gemeinde findet man eine Anlage.

Grundsätzlich sollte dafür Sorge getragen werden, dass alle Sträucher und Hecken mit Stacheln von den Plätzen entfernt werden. Besonders Brombeeren sind in Nußloch stark verbreitet. Weiterhin haben wir beobachtet, dass eine Vielzahl von Holzelementen mit dickem Lack überstrichen wurde. Die Folge ist, dass darunter das Holz vermodert und brüchig wird. Hier wäre eine Lasur besser gewesen.

Den Spielplatz Siedlerstraße/Massengasse empfehlen wir in Zukunft nicht als Spielplatz auszuweisen, sondern als Grünstreifen mit Sitzbänken zu führen. Das letzte verbliebene Spielgerät kann in einer anderen Anlage sinnvoller weiterverwendet werden.

Bei der Anschaffung neuer Spielgeräte empfehlen wir die Zusammenarbeit mit den Kindergärten. In der Regel haben Erzieher(innen) den besten Blick dafür, was bei Kindern ankommt. So wurde uns vom Klettergerüst in der Lichtenau abgeraten. Das „Ungetüm“ aus Metall sei nicht kindergerecht und wird auch zum Spielen nicht angenommen.

Da einige Spielplätze recht versteckt gelegen sind empfehlen wir der Gemeinde einen Spielplatzplan zu erstellen. So können gerade neue Mitbürger die Anlagen in vollem Umfang kennen lernen und nutzen.

Patenschaften als Zukunftsmodell

Wie kann die langfristige Erhaltung und Pflege der der Spielplätze sichergestellt werden? Wir stellen uns vor, dass Vereine, Gemeinschaften, Parteien oder auch Privatpersonen Patenschaften für einzelne Spielplätze übernehmen. Der Pate unterstützt den Bauhof und wird "Kümmerer", indem er
  • regelmäßige Kontrollgänge vornimmt und
  • Defekte oder Mängel direkt dem Bauhof meldet.
Als Lohn für die Mühen wird der Pate mit einer kleinen Tafel am Spielplatzeingang dokumentiert. Als Pilotprojekt und Vorbild hat der SPD Ortsverein Nußloch die Patenschaft des Spielplatzes an der Konrad-Adenauer-Straße übernommen. Die letzte Renovierungsaktion fand im Mai 2012 statt:

Unsere Spielplatzrenovierung am 05. Mai 2012

5. Mai 2012, 09:00 Uhr: Die SPD Nußloch trifft sich auf dem Spielplatz im Konrad-Adenauer-Ring, um diesen wieder in eine kindgerechte Abenteuerlandschaft zu verwandeln. Die ständig wiederkehrenden Regenschauer halten uns nicht von der Arbeit ab. Ausgestattet mit Schaufeln, Spitzhacken, Vorschlaghammer und ganz viel Motivation gehen wir der baufälligen Substanz an den Kragen. Die gefährlichen, abgebrochenen Pfosten werden entwurzelt, die Wege gepflastert, neue Sitzgelegenheiten geschaffen und Sand zum Spielen herbeigekarrt.

Viele fleißige Hände entfernten Abfälle, jäteten Unkraut und reinigten den Spielsand, damit unser Spielplatz bald in neuem Glanz als Piratennest erstrahlen kann. In den nächsten Wochen laufen noch ein paar neue Spielgeräte vom Stapel. dann sind die Bauarbeiten abgeschlossen und der Spielplatz kann endlich von kleinen und größeren Piraten geentert werden.

Unser besonderer Dank gilt vor allem jenen Bürgerinnen und Bürgern, welche uns mit ihren Kuchenspenden während der gesamten Aktion bei guter Laune hielten.